Corona-Regeln für einen gefahrlosen und entspannten Besuch bei uns in der Apotheke

Gerade weil in der Apotheke besonders viele kranke und ältere Menschen verkehren, also genau der Personenkreis, der insbesondere Schutz vor einer Corona-Infektion benötigt, haben wir schon von Anfang an den Infektionsschutz sehr ernst genommen.

Bitte befolgen Sie daher bei einem Besuch bei uns die folgenden Regeln:

  • Nur 4 Personen in der Mariahilf-Apotheke bzw. 3 Personen in der Schweiger-Apotheke dürfen sich gleichzeitig in den Verkaufsräumen mit mindestens 1,5 m Abstand zueinander aufhalten. Zur Not bitte draußen warten.
  • Desinfizieren Sie sich nach Betreten als erstes die Hände. Sie können dabei auf dem Tisch ganz in Ruhe ihre Gegenstände ablegen. Eine kleine Menge Desinfektionsmittel gut verteilt genügt bereits.

Bitte halten Sie diese Infektionsschutzmaßnahmen unbedingt ein. So schützen Sie nicht nur sich, uns und andere, sondern wir erreichen noch etwas, was in diesen Zeiten ganz wichtig ist:

Einen entspannten angenehmen Besuch bei uns mit kompetenter Beratung durch unser Team, bei dem wir uns alle wohlfühlen können ohne übertriebene Angst und Panik.

Wir alle werden lernen müssen, so eine Normalität durch momentan noch unnormale Verhaltensregeln zu bewahren!

Hintergrund

Wir wissen, dass sich das Virus in erster Linie über Tröpfcheninfektion der Ausatemluft verbreitet. Auch ohne dass wir etwa gar angehustet oder angeniest werden müssen, verbreitet sich beim Sprechen stets ein feiner fürs Auge unsichtbarer Sprühnebel, der bei Infizierten Viren enthalten kann. Kommen wir damit in Kontakt, atmen diesen gar ein, können wir uns infizieren.

Deshalb ist die wichtigste Regel: Mindestens 1,5m Abstand voneinander! Immer! (Wenn man mal etwas nicht versteht, lieber nachfragen statt dem Gegenüber näher zu kommen)

Das Virus verbreitet sich weiter über Körperkontakt wie Händeschütteln, aber auch die Berührung stark kontaminierter Gegenstände. Jedoch erst das anschließende Anfassen im Gesicht kann dann das Virus gefährlich nah zu den Schleimhäuten der Atemwege (Mund, Nase, Augen) bringen.

Ein Mundschutz kann helfen, andere zu schützen, der Eigenschutz ist begrenzt (ausgenommen FFP-Masken, durch die sich nur erschwert atmen lässt und die auch korrekt gehandhabt werden müssten). Wenn Sie Masken verwenden, achten Sie genau wie bei Handschuhen auf eine sinnvolle Handhabung. Eine beispielsweise abgesetzte feuchte kontaminierte Maske falsch wieder aufgesetzt bewirkt das Gegenteil von dem was sie soll. Vor allem lassen Sie sich nicht in trügerischer Sicherheit wiegen und vernachlässigen womöglich die bekannten Infektionsschutzregeln.

Wir wissen aber auch, Coronaviren sind unbelebte biologische Strukturen, die uns nicht „anspringen“ können oder viele Meter durch die Luft „fliegen“. Ihre Hülle – ganz wichtig – platzt bei Seifenkontakt. Letztlich landen so mögliche Viren von Ihren Händen beim gründlichen Waschen als kaputte Bruchstücke im Ausguss.

Machen Sie sich für Ihr Verhalten immer auch bewusst, nur Viren, die auf Ihren Schleimhäuten (vor allem Mund, Nase, Rachen und Bronchien) ankommen, können Sie infizieren. Und das zum Glück auch erst ab einer genügenden Anzahl.

Aus diesem Grund richtet sich unser Augenmerk in erster Linie darauf, durch Abstand und Beschränkung der Personenzahl in der Apotheke, sowie Plexiglasscheiben die direkte Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion zu verhindern.

Auch wenn der Übertragungsweg durch das kurzfristige Berühren von Rezepten, Ware und Zahlungsmitteln demgegenüber untergeordnet ist, versuchen wir aber auch hier durch regelmäßige Hände- und Flächendesinfektion entgegen zu wirken. Deswegen bitten wir auch alle Kunden, sich die Hände beim Betreten der Apotheke zu desinfizieren.

Das gilt auch, wenn Sie Handschuhe tragen. Denn diese können ähnliche Virenlasten aufweisen wie die Hände. Machen Sie sich schon im eigenen Interesse klar, ob Viren mit Händen oder Handschuhen verteilt werden, ist egal.

Mit diesen Maßnahmen erreichen wir generell möglichst unbedenkliche Virenlasten auf Waren, Gegenständen und Zahlungsmitteln.

Beratung durch die Apotheke heißt in diesen Zeiten auch Aufklärung. Wir möchten Ihnen erklären, warum wir derzeit zum Schutze aller und zum Erhalt einer einigermaßen entspannten Beratungsatmosphäre auf bestimmte Verhaltensweisen in unseren Geschäftsräumen bestehen müssen. Wir wollen aber auch beitragen, Sie zu informieren, damit Sie gut durch diese Zeit kommen.